Vita

•             1965 geboren in Moers, Nordrhein-Westfalen

•             1984 bis 1988 Studium der Bildhauerei an der Kunstakademie Urbino, Italien. Abschlussarbeit über Environments, u.a. mit einem Interview mit Fabrizio Plessi (Video-Installationen)

•             seit 1986 Environments

•             seit 1988 Skulpturen aus Draht

•             1986  bis 2000 Reiseführer und Biographien

•             seit 1995 Möbeldesign nach Bauhaus-Tradition: u.a. `Scaletta´ (wahlweise Liege oderTisch)

•             seit 1997 Skulpturen aus Beton, oft lebensgroß und auch zum Sitzen gedacht.

•             seit 2004 Foto-Serien mit Schwerpunkt Spiegelungen

•             2005 Berufung in den Deutschen Werkbund

•             seit 2005 Skulpturen aus Beton für den Tonino-Guerra-Park in Oberhausen-Eisenheim.Gestaltung des Parks gemeinsam mit dem Landschaftskünstler Herman Prigann.

•             seit 2006 `Geflügelte Skulpturen´ in zwei italienischen Orten

•             seit 2007 Malerei und Objekte, u.a. EingeRÄUMt, Aula Carolina 2013

•             seit 2009 Künstlerische Leitung Planungsgruppe `Ehemalige Reichswaldkaserne Goch´: Planung eines neuen Stadtquartiers

•             seit 2009 Aufbau und Gestaltung Skulpturenhügel Aachen-Lemiers

•             seit 2010 Lebensgroße Skulpturen als Portraits aus Beton

•             2013 Leitung Workshop Skulpturen aus Beton

•             2014 Gründung und Mitglied der Künstlergruppe formfrei

•             2015: Eröffnung des Skulpturenhügels in Aachen-Lemiers, im September zeitgleich als Station der Aachener Kunstroute

WERDEGANG UND KUNST-KONZEPTE

Während meines Studiums der Bildhauerei an der Kunstakademie Urbino, Italien, beschäftigte ich mich intensiv mit Environments, entwarf Gänge und Räume und gestaltete direkt neben der Kunstakademie ein temporäres Labyrinth in einem Park. Kunst hatte für mich von Anfang an mit unmittelbarer Erfahrung zu tun, die den Betrachter aktiv mit einbezieht und beteiligt. Mit den Skulpturen aus Beton brachte ich diese Idee in den Außenraum. Erst als einzelne Skulpturen, die zum Sitzen einladen, danach in Form von Skulpturen-Gruppen, die Plätze bilden. Skulpturen bilden einen Raum, machen ihn begehbar und erlebbar. Wer sich in diese Räume hineinbegibt wird temporär zum Bestandteil der Installation.

       Mein Interesse gilt besonders auch der Stadtplanung, wo es mir darum geht, neue Orte und Räume zu schaffen in Form von Skulpturen auf Wegen, Plätzen und Parks, die es möglich machen, den Menschen intensiv mit einzubeziehen.

       Mit dem Skulpturenhügel in Aachen-Lemiers ist ein Ort entstanden für Ausstellungen und künstlerischem Austausch. Hier werden sowohl die Kunstwerke als auch die Besucher ein Teil dieser Hügellandschaft, die sich in einer Weite des Raums zwischen Oben und Unten, zwischen Himmel und Erde bewegen und eine Verbindung mit der Natur eingehen.